Chantal Akerman (1950–2015) schrieb ihre Filme selbst und verarbeitete darin immer wieder Persönliches: das Leben ihrer aus Polen stammenden jüdischen Familie, die Einsamkeit in fremden Städten und die Rolle der Frau im Haushalt. In News from Home (1976) liest sie die Briefe ihrer Mutter, in Les Rendez-vous d’Anna (1978) spiegelt eine reisende Filmemacherin ihr eigenes Leben; später veröffentlichte sie auch Bücher wie Ma mère rit (2013).