Jaroslav Raimund Vávra (1902–1990), Bruder des Regisseurs Otakar Vávra, war gelernter Zahntechniker, Verlagsredakteur und Reiseschriftsteller mit einer Vorliebe für Nordafrika und die Sahara. Bekannt wurde er mit dem Afrika-Roman Ahmed má hlad (1935). Von 1945 bis 1969 arbeitete er für den Staatsfilm, zuletzt als Bibliothekar in Barrandov, und schrieb mit seinem Bruder das Drehbuch zu Krakatit (1948).