Otakar Vávra (1911–2011) aus Hradec Králové, ursprünglich Architekturstudent, prägte das tschechische Kino über sieben Jahrzehnte – von Panenství (1937) über die Hussiten-Trilogie der 1950er-Jahre bis zu Romance pro křídlovku (1966). Als Regielehrer an der FAMU bildete er viele Regisseure der Neuen Welle aus. Kladivo na čarodějnice (1970) gilt als sein bedeutendster Film; seine Nähe zum Regime blieb umstritten.